Foto: Campus M21 München

Generation Z und Telefónica:

Austausch mit Studierenden von Campus M21

Digital Natives: Kunden und potenzielle Mitarbeiter

Im Zeitalter der Digitalisierung entstehen neue Kundengruppen mit rasanter Geschwindigkeit. Doch dafür ist nicht nur die tägliche Informationsflut verantwortlich – auch Generationswechsel erschaffen neue Bedürfnisse und Wege der Kommunikation. Für die Unternehmensbereiche der Telefónica Omnichannel hat besonders die Interaktion mit den Kunden einen sehr hohen Stellenwert. Gerade die „Generation Z“, die die Geburtenjahrgänge zwischen 1997 und 2012 verkörpert, ist als Digital Native eine wichtige Zielgruppe für das Unternehmen, auch mit Blick auf die Nachwuchsgewinnung.

Drei Mitarbeiter der Führungsebene von Telefónica Omnichannel waren daher kürzlich zu Gast bei Campus M21 in München – einer Hochschuleinrichtung, die auf praxisnahe Studiengänge aus Marketing und Management spezialisiert ist.

  • Kathrin van Beek, Head of Sales Management & Commercial Planning
  • Torben Janssen, Head of Omnichannel Support
  • Alfonso Requena, Head of Strategy & Projects

Auf Einladung des Dozenten Tobias Pfab stellten die Gastredner die Unternehmenskultur des Omnichannel-Bereichs der Telefónica, mit besonderem Blick auf Transformation und Digitalisierung, vor.

„Work hard, play hard“

Der Vortrag „Unternehmenskultur – Erfahrungen im Großkonzern“ erläuterte, dass Werte wie Transparenz und Kontinuität eine wesentliche Rolle bei Telefónica spielen. Eine Hands On-Mentalität, flache Hierarchien sowie die Devise „Work hard, play hard“ prägen zudem die Firmenkultur.

Daraus ergaben sich spannende Fragen bei den Studierenden, unter anderem zur Entstehung und Verbreitung von Kulturen. Kathrin van Beek, Head of Sales Management & Commercial Planning, hat dazu eine klare Einstellung: „Eine Unternehmenskultur kann nicht ausschließlich top down vorgegeben werden, vielmehr wird diese durch das tägliche Miteinander geprägt. Die Werte, die wir uns wünschen, müssen wir täglich selbst leben. Als Führungskräfte nehmen wir hierbei eine wichtige Vorbildfunktion ein.“

Eine Unternehmenskultur verändert sich ständig und sie muss sich auch flexibel verändern können. Ein Einflussfaktor ist die zunehmende Digitalisierung im Arbeitsleben, die das gemeinsame Miteinander am Arbeitsplatz immer stärker verändert. Auch der Eintritt jüngerer Generationen in das Arbeitsleben, verbunden mit neuen Erwartungshaltungen und einer, im Vergleich zu vorherigen Generationen, veränderten Mentalität, darf bei der Betrachtung nicht außer Acht gelassen werden. Ein perfekter Zeitpunkt, um die Studierenden selbst zu Wort kommen zu lassen.

Was ist der Generation Z wichtig?

Für die drei Gastreferenten waren besonders die Beweggründe und Ziele der Studenten interessant. Welche Werte sind der Generation Z wichtig? Was unterscheidet sie von früheren Altersgruppen und woher beziehen sie ihre Motivation? Natürlich wurde auch die fortschreitende Digitalisierung thematisiert.

Im weiteren Verlauf präsentierten die Referenten die Geschäftsmodelle von Telefónica Deutschland sowie dem Bereich Omnichannel. Neben spannenden Fragen zu den Produkten, zeigte die Zielgruppe ein reges Interesse an Themen wie der Verantwortung und Nachhaltigkeit des Konzerns. Der direkte Austausch mit den Studierenden von Campus M21 lieferte zahlreiche wertvolle Impulse für beide Seiten.

Wirtschaft bereichert Wissenschaft

Das Resümee des Tages: Dozent Pfab hat seinen Studenten durch die Veranstaltung einen neuen Blick auf das Thema Unternehmenskultur verschafft. Die Gastredner konnten den Studierenden von spannenden Change Erfahrungen, teils in ganz unterschiedlichen Bereichen und sogar Unternehmen, berichten. Erst durch den Zusammenschluss der E-Plus Gruppe mit der Telefónica OHG im Jahr 2014 fanden sie als Kollegen zusammen, auch hinsichtlich der Unternehmenskultur.

Durch die ehrlichen Einblicke der Gastredner erhielten die Studenten die Möglichkeit, die Theorie der Bücher mit dem praxisnahen Wissen eines internationalen Konzerns zu verbinden. Besonders beeindruckte die Studierenden, dass die Referenten nicht nur theoretisch über eine Unternehmenskultur sprachen, sondern diese durch ihr ganzes Auftreten auch offenkundig „leben“. Die Telefónica war das erste Unternehmen, das einen solchen Vortrag am CampusM21 halten durfte. Aufgrund des überaus positiven Feedbacks sind weitere Termine bereits in der Planung.

 

 

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