Werbeformat mit lokalem Bezug:

Verbesserte Nutzererfahrung durch Local Inventory Ads

Die Verknüpfung des Online- und Offline-Vertriebs erreicht eine neue Ebene – durch sogenannte Local Inventory Ads. Das Google Werbeformat weist Kunden nicht nur auf Angebote im Web hin, sondern zeigt zugleich an, wenn nahegelegene Filialen desselben Anbieters das gesuchte Produkt vorrätig haben. Das Anzeigenformat ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum Omnichannel. Daher hat Telefónica LIA 2019 eingeführt, um Interessenten noch besser kanalübergreifend zu bedienen.

Online oder offline? Der Nutzer hat die Wahl

Klickt ein User auf eine der Local Inventory Ads, werden ihm wie gewohnt Informationen zum jeweiligen Artikel angezeigt – nun aber zusätzlich auch zum nächstgelegenen Ladenlokal des Anbieters.

Diese Voraussetzungen müssen für Local Inventory Ads erfüllt sein:

  1. Der Händler hat exakt das Produkt auf Lager, welches der Nutzer sucht. Dafür wird die Verfügbarkeit der Produkte regelmäßig mit den Local Inventory Ads abgeglichen.
  2. Der Nutzer befindet sich in der Nähe des entsprechenden Ladenlokals.
  3. Der Nutzer hat die Standortfreigabe auf seinem Mobilgerät aktiviert.

Suchen O2 Interessenten bei Google nach einem bestimmten Produkt, das in einem O2 Shop oder einem O2 Partnershop in ihrer Nähe verfügbar ist, erhalten sie die entsprechende Information direkt in der jeweiligen Anzeige. Der Nutzer wählt nun den Kanal aus, in welchem er den gewünschten Artikel kaufen möchte. Dabei kann er weiter online shoppen und sich gleichzeitig den Weg zum nächsten Shop vor Ort anzeigen lassen.

Local Inventory Ads werden immer wichtiger

Mobile Suchanfragen für „in meiner Nähe“ haben sich in den vergangenen zwei Jahren laut Google verdreifacht. 1 Google zeigt dabei anhand diverser Zahlen, dass sogenannte hyperlokale Strategien eine gute Möglichkeit darstellen, Kunden zum Besuch eines Ladenlokals zu animieren. Besonders effektiv ist die Information zum Lagerbestand nahe gelegener Filialen, den Local Inventory Ads anzeigen.

  • Vier von fünf Kunden, die mobile Suchanfragen stellen, besuchen laut Google eine Filiale, wenn sie den gewünschten Artikel dort sofort kaufen können.
  • Klicken Käufer im Umkreis von 8 km einer Filiale auf eine regionale Anzeige, besuchen sie das betreffende Ladengeschäft vor Ort rund zwei Mal so häufig wie weiter entfernte Stores.
  • Speziell für Kunden, die ein Produkt schnellstmöglich kaufen möchten, stellen LIA einen Anreiz zum Besuch eines nahegelegenen Shops dar.

Mit LIA sowohl Erlebnis als auch Ergebnis verbessern

Telefónica Omnichannel sieht in dem Werbeformat einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Nutzererlebnisses. Das Unternehmen rechnet mit folgenden positiven Effekten:

  • Maximierung von Ladenbesuchen
  • Steigerung von Offline-Sales
  • Verbesserung der Omnichannel-Conversion-Rate

Zusammenspiel verschiedener Unternehmensbereiche

Local Inventory Ads setzen einen Omnichannel-Vertrieb voraus. Denn ausschließlich Händler mit lokalen Shops können LIA nutzen – und dadurch ihren Wettbewerbsvorteil gegenüber reinen Online-Händlern stärken. Im Rahmen der Umsetzung spielt allerdings die Frage nach der Erfolgsmessung und Zielerreichung eine ebenso große Rolle wie die nach den Budgets. Denn zunächst einmal bedeuten die Werbeanzeigen eine Investition im Online-Bereich, zusätzliche Verkäufe erfolgen aber offline im Geschäft. Aus diesem Grund hat Telefónica Deutschland alle dazugehörigen Bereiche in die Umsetzung miteinbezogen, um sowohl die Steuerung als auch die Bemessung kanalübergreifend zu gestalten.

 

1 https://www.thinkwithgoogle.com/intl/de-de/insights/kundeneinblicke/ungeduldige-kaeufer-erreichen-online-sprachassistent-oder-vor-ort-der-filiale/