Rückgabe und Entsorgung als Logistikaufgabe :

Nachhaltigkeit wird Trend

Zahlreiche Verbraucher messen inzwischen dem Thema Umweltschutz große Bedeutung bei. Ein großer Teil von ihnen stellt entsprechende Erwartungen an den Handel. Das könnte auch logistische Netzwerke zukünftig verändern: Experten zufolge nehmen einerseits die Forderungen nach emissionsarmen Transportmitteln zu. Andererseits scheinen immer mehr Kunden nachhaltig produzierte Produkte zu bevorzugen1. Daher dürfte auch das Thema Rücknahme und Entsorgung zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen. Im Omnichannel-Vertrieb kann ein stationärer Kanal Chancen bieten, sich auch hier zu differenzieren.

Kundenwunsch: umweltgerechte Produkte

Kunden agieren beim Kauf offenbar zunehmend umweltbewusst. Eine im April 2019 veröffentlichte Studie der Unternehmensberatung Accenture2 stützt diesen Eindruck: Folgt man den Ergebnissen der Umfrage, sind 48 Prozent der deutschen Verbraucher dazu bereit, mehr Geld für Produkte zu bezahlen, die für Wiederverwendung und Recycling bestimmt sind.

  • 70 Prozent kaufen heute mehr umweltfreundliche Produkte als vor fünf Jahren
  • 79 Prozent planen, in den nächsten fünf Jahren noch mehr solcher Produkte zu kaufen

Die Befragten sehen hier vor allem Hersteller in der Pflicht. 85 Prozent glauben, dass es für Unternehmen „wichtig“ oder „äußerst wichtig“ ist, Produkte so zu konzipieren, dass sie wiederverwertet oder recycelt werden können.

Handys verwerten statt wegwerfen

Telefónica Deutschland ist es wichtig, ihre Kunden beim Schutz von Ressourcen und wertvollen Rohstoffen zu unterstützen. Handys enthalten wertvolle Rohstoffe wie Gold und seltene Erden, die nicht in den Restmüll gehören. Funktionsfähige Geräte aufbereitet wieder in Umlauf zu bringen stiftet ebenso ökologischen Mehrwert wie das Recycling unbrauchbarer Geräte. Aber wie stellt sich diese Aufgabe mit Blick auf die logistische Seite dar?

Rückgabe vor Ort oder per Post

Telefónica Deutschland bietet verschiedene Wege an, auf denen Nutzer Altgeräte einer Wiederverwendung oder dem Handy-Recycling zuführen können. Dabei spielt es übrigens keine Rolle, ob die Nutzer Kunden von Telefónica Deutschland sind.

  • Rückgabe im O2 Shop: Kunden können ihre nicht mehr benötigten Geräte mitsamt Ladekabel einfach vor Ort abgeben. Dafür sind zahlreiche O2 Shops inzwischen mit eigenen Sammelboxen ausgestattet worden.
  • Rückgabe per Post: Sämtliche O2 Shops stellen für die Rückgabe per Post zudem vorfrankierte Umschläge bereit. Alternativ können Kunden sich auf der Website von DHL einen kostenfreien Retourenschein ausdrucken und damit ihr Paket frankieren.

Kunden können nicht mehr verwendete Handys zudem selbst sammeln und abholen lassen. Diesen Service bieten Telefónica Deutschland und DHL ab einer Menge von 15 Geräten an. Welche logistische Lösung Kunden für die Rückgabe ihrer Geräte wählen, spielt keine Rolle. In jedem Fall leisten sie einen wertvollen Beitrag zu nachhaltigem Umweltschutz: Zunächst löscht ein nach strengen Kriterien ausgewähltes IT-Unternehmen datenschutzkonform mit einem zertifizierten Verfahren alle persönlichen Daten auf den zurückgegebenen Handys. Im nächsten Schritt werden funktionsfähige Geräte aufbereitet und erneut in Umlauf gebracht. Nicht funktionsfähige Geräte werden hingegen von einem gemeinnützigen Unternehmen recycelt und so dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt.

Unabhängig, ob wiederverwertet oder recycelt: Für jedes eingegangene Handy entrichtet Telefónica Deutschland eine Spende an den NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.).

 

1 Christoph Tripp, Distributions- und Handelslogistik – Netzwerke und Strategien der Omnichannel-Distribution im Handel, Wiesbaden: Springer Gabler 2019.

2 https://newsroom.accenture.de/de/news/accenture-umfrage-fast-die-h%C3%A4lfte-der-deutschen-verbraucher-w%C3%BCrde-f%C3%BCr-nachhaltig-gestaltete-produkte-tiefer-in-die-tasche-greifen.htm