Zusammenarbeit mit Startups beschleunigt Innovation:

WAYRA: der Startup Accelerator von Telefónica Deutschland

Startups sind für den Erfolg der digitalen Transformation unerlässlich. Mit innovativen Lösungen und neuem Know-How helfen Startups Unternehmen dabei, Veränderungsprozesse zu beschleunigen. Doch Tempo allein macht noch keinen Erfolg. Vorab stellt sich die Frage: Wie finden Unternehmen die passenden Kooperationspartner aus der Gründer-Szene? Eine Antwort darauf ist das Prinzip der sogenannten „Open Innovation“: Das Öffnen des Innovationsprozesses über Unternehmensgrenzen hinaus hilft Unternehmen dabei, gemeinsam mit innovativen Startups in kurzer Zeit überzeugende Lösungen zu finden. Mit dem „Startup-Accelerator“ WAYRA hat Telefónica Deutschland eine eigene Schnittstelle für solche Kooperationen geschaffen.

Open Innovation
Open Innovation setzt auf die Öffnung des Innovationsprozesses über die Unternehmensgrenzen hinaus. Die strategische Nutzung der Außenwelt kann in Unternehmen Potenzial für Innovation heben.

Internationale Innovationsförderung – was steckt dahinter?

Das Ziel von WAYRA ist so simpel wie genial: Innovation und Talent sollen im Bereich neuer Technologien für IT und Kommunikation gefördert werden – und zwar international. Als Startup-Accelerator ist WAYRA mit elf Akademien in zehn Ländern vertreten, in denen Telefónica tätig ist. Das „Open Innovation Hub“ WAYRA Deutschland mit Sitz in München unterstützt technologieorientierte Startups im Rahmen gemeinsamer Projekte. Für die Gründer werden zum Beispiel

  • Coachings veranstaltet
  • Arbeitsplätze bereitgestellt
  • Finanzielle Hilfen gewährt

Telefónica Deutschland tritt dabei als Kunde für die Produkte der betreffenden Startups auf. Die Vorteile für das Unternehmen liegen auf der Hand: Der Innovationsprozess beschleunigt sich deutlich, neue Lösungen können schneller getestet werden. Dabei wird insbesondere mithilfe des MVP-Ansatzes gearbeitet, so dass ein Pilot in möglichst kurzer Zeit mit der Zielgruppe getestet werden kann.

Kleinster gemeinsamer Nenner
MVP steht für Minimum Viable Product (wörtlich: „ein Produkt mit minimalen Anforderungen und Eigenschaften“) und ist ein Instrument zur Risikominimierung im Zuge der Entwicklung von Produkten. Es ist eine minimal funktionsfähige Version eines Produkts, das mit geringem Aufwand erstellt und zur Gewinnung von handlungsrelevantem Kunden- oder Anwenderfeedback genutzt wird. Dieses Feedback fließt in die weitere Entwicklung ein, so dass ein Produkt erstellt wird, für das es einen konkreten Markt und reale Absatzchancen gibt.

Flexible Strukturen und Prozesse

Wie funktioniert das Ganze nun im Detail? WAYRA arbeitet direkt mit verschiedenen Geschäftsbereichen von Telefónica Deutschland zusammen. Sobald ein Bereich eine innovative Lösung benötigt, wird ein geeignetes Startup recherchiert. Die Beteiligten definieren dann anhand eines Pilot-Projektes einen sogenannten „Proof of Concept“, also einen Nachweis dafür, dass sich ein theoretisch erarbeitetes Konzept auch in die Praxis umsetzen lässt. Nach der Festlegung von Ziel und Meilensteinen folgt schließlich eine viermonatige Projektphase.

Tobias Juchmes zu WAYRA und Omnichannel

Grundsätzlich ist die Arbeit bei WAYRA noch schneller und agiler als bei Telefónica. „In unserer Vertriebsorganisation von Telefónica Deutschland haben wir bereits einige Projekte mit WAYRA umgesetzt“, sagt Tobias Juchmes, Geschäftsführer Sales Transformation der Telefónica Germany Retail GmbH. Auch er schätzt den agilen Charakter dieser Zusammenarbeit: „Strukturen und Prozesse werden den jeweiligen Erfordernissen entsprechend laufend angepasst. Neue Elemente können so noch besser integriert werden“, so Tobias Juchmes.

Open Innovation als Omnichannel-Erfolgsfaktor

Gewinnbringend ist das Testen innovativer Ideen und Technologien durch Startups nicht nur online, sondern auch direkt in den Stores vor Ort: „Als Unternehmen mit Omnichannel-Vertrieb haben wir ein starkes Interesse an der Digitalisierung unserer Prozesse. So ermöglichen wir an allen Touchpoints – egal ob online oder offline – ein serviceorientiertes und konsistentes Erlebnis für unsere Kunden“, erklärt Tobias Juchmes. Zu den realisierten Projekten von Omnichannel und WAYRA zählt etwa ein personalisierter Newsletter, der unter Einhaltung aller geltenden Datenschutzrichtlinien mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt wird: Durch einen, von der Firma Knexus entwickelten, selbstlernenden Algorithmus erhalten Interessenten auf sie zugeschnittene News, relevante YouTube Videos oder Produktangebote. Darüber hinaus wird aktuell noch ein Pilot für ein cloudbasiertes Kassensystem getestet, um Kunden in Zukunft ein noch besseres Erlebnis im Shop anbieten zu können.